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Presse

Auszug aus der Sächsischen Zeitung vom 21. November 2002

    “Radebeuler Bauherrenpreis:

Phantasie und Realitätssinn

Preisträger in den Kategorien Altbausanierung und Denkmalsanierung

Die Stadt Radebeul vergab in diesem Jahr gemeinsam mit dem Verein für Denkmalspflege und neues Bauen Radebeul zum sechsten Mal den Bauherrenpreis der Stadt.
Nach den Preisträgern beim Neubau in der Sonnabendausgabe stellen wir heute die Sieger in den Kategorien Altbau- und Denkmalsanierung vor.

    Altbau

In der Gründerzeitperiode - etwa 1890 - wurde das relativ große Mietshaus Neufriedstein 3 a auf einer ehemaligen Weinbergsfläche, also sozusagen in steiler Hanglage, erbaut. Über die Zeiten hinweg war es immer ein Mehrfamilienhaus gewesen, fiel aber nicht unter die Kategorie Denkmalschutz. So dauerte es relativ lange, bis es Besitzer fand, die sich an eine gründliche und recht kostenaufwändige Sanierung des Gebäudes machten. Doch für die Bauherren Susann Brückner und Herbert Walcher war es einfach eine Frage der Notwendigkeit, um das Wohnen in dem schönen Haus so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Sanierung beauftragten die Bauherren das Architekturbüro Hauswald & Thomas. So wurde der Verandabau z. B. durch einen neuen und größeren ersetzt, wobei man aber trotzdem auf genaue Proportionen achtete. Die Fassade wurde in einem dezenten Altrosa gestrichen. Alle Sandsteinelemente wurden aufgearbeitet und das Haus mit Schiefer gedeckt. Auch alles scheinbar nebensächliche wie die Hofgestaltung zu Parkzwecken inclusive einer stimmungsvollen Begrünung steht dem Mietshaus gut zu Gesicht.

Drei großzügig geschnittene Wohnungen entstanden auf diese Art und die Vermieter haben mit dem gesamten Umfeld eine besonders privilegierte Wohnlage anzubieten.  ...”